Ja, aber was wollt ihr denn eigentlich?
Jul 19, '10 @ 21:49
„Was uns als Anarchisten charakterisiert,
ist, dass wir die Ziele als untrennbar von den Mitteln betrachten, denn
die Methoden des Kampfes geben bereits Einblick in das Leben, wofür wir
kämpfen. Der Sinn dessen, was wir tun, haftet der Aktivität selbst und
nicht der Anzahl quantitativer Resultate an; eben weil die sozialen
Kräfte unvorhersehbar sind, kann man sie nicht in Zahlen messen: was
wir wahrnehmen, das sind im Grunde nur die ersten, sich bildenden
Kreise der Steine, die wir werfen. [...]
Und somit ist das, was wie ein ”Purismus” erscheinen mag, in Wirklichkeit eine recht konkrete Weise, die Existenz zu betasten, ”mit der stolzen Freude des sozialen Kampfes”. Wir glauben nicht an aufgehende Sonnen der Zukunft, während man im Hinterzimmer Berechnungen anstellt. Die Welt, in welcher wir leben wollen, muss so viel wie möglich in unseren eigenen Beziehungen und Verhaltensweisen enthalten sein.
[...]
Uns als Ausgebeutete an der Seite von anderen Ausgebeuteten betrachtend, denken wir, dass unsere Ungeduld und unsere Entschlossenheit hier und jetzt anzugreifen, einen Teil des Klassenkonfliktes ausmacht. Wir lassen keine Hierarchie unter den Mitteln zu, die sich auf den im Strafgesetzbuch vorgesehenen Risiken begründet: ein Flyer hat die selbe Würde wie ein Sabotageakt, denn die direkte Aktion steht für uns der Verbreitung von Ideen nicht gegenüber.“
Ja, aber was wollt ihr denn eigentlich?
Frühling 2010
Originaltitel: « Sì, ma cosa volete in fondo ? »
Adesso (Rovereto-TN), nr. 29,
6. September 2004
Diese
Ausgabe von Adesso* wird anders sein als die anderen. Wir werden
versuchen, auf eine Frage zu antworten, die uns oft gestellt wird: «
Ja, aber was wollt ihr denn eigentlich?
».
In einer Zeit, in der sich die Repression verschärft, in Anbetracht
der kürzlichen Verhaftungen von Anarchisten in Trento und im Rest
von Italien, werden sich manche vielleicht über die Wahl eines solch
allgemeinen Themas wundern.
Es
mangelt gewiss nicht an Dingen, die über all dies gesagt werden
müssen und wir werden dies so bald wie möglich tun. Sogar die
Blinden werden von nun an einsehen müssen, dass die Macht bei jeder
Form von Dissens auf immer offenere Weise zuschlägt. Dennoch darf
uns die Repression nicht die Luft abschneiden, indem sie uns dazu
zwingt, ausschliesslich nach ihrem Zeitplan zu handeln. Die Rolle von
ewigen Kassandren** gefällt uns nicht. Vielleicht ist dies der
Grund, weshalb wir das Verlangen verspührt haben, jenseits der
spezifischen Kämpfe und Episoden und trotz der Bullen,
Staatsanwälte, Journalisten und Gefängniswärter ein paar Zeilen
für das Leben, wofür wir kämpfen, zu schreiben – wieso jetzt?,
das ist nicht leicht zu sagen. Die Fragen, die uns am Herzen liegen –
wie beispielsweise jene, einer Gesellschaft ohne Gefängnisse –,
werden sozusagen kaum angerissen werden. Dazu brauchen wir gewiss
ganz andere Sachen als eine Ausgabe von Adesso.
Trotzdem haben wir Lust, es zu versuchen, wenn auch in dem begrenzten
Rahmen unseres Blattes für soziale Kritik. Aber wo beginnen? (weiter)
Brennende Autos in verschiedenen Städten
Jul 17, '10 @ 16:02
12.07: "In Olten haben Unbekannte in der Nacht auf Sonntag zwei Personenwagen
und ein leichtes Sattelmotorfahrzeug angezündet."
16.07: "In Basel ist am Donnerstagabend ein parkierter Personenwagen in Flammen aufgegangen".
17.07: "Bei einem Brand in Aadorf wurden in der Nacht zum Samstag zwei Autos
sowie eine Hausfassade beschädigt."
Medienartikel dazu: (weiter)
16.07.2010 - Basel: Polizei schnappt drei Vandalen
Jul 16, '10 @ 22:27
Die Basler Polizei hat drei mutmassliche Vandalen kurz nach der Tat geschnappt. Die jungen Männer hatten in der Nacht auf Freitag kurz nach vier Uhr früh an der Rebgasse bei zwei Coiffeurgeschäften Sachbeschädigungen verübt. Beim einen Salon beschädigten sie ein Schaufenster, beim andern eine grössere Sonnenstore, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Das Trio konnte dank Hinweisen von Zeugen nach kurzer Zeit festgenommen werden.
Die Reisen des Prometheus
Jul 09, '10 @ 23:15
Die Reisen des PrometheusVom sozialen Krieg in Griechenland und dem Ende
eines hier und dort drüben
Der Spiegel des sozialen Friedens beginnt zu brechen. Das Haltbarkeitsdatum der sozial-demokratischen Verwaltung Europas scheint überschritten und die nationalen politischen Klassen nehmen eine nach der anderen Abstand von ihr. Während in einigen Ländern die gesetzliche Grundlage für diese Wende bereits unter relativ friedlichen Bedingungen in die Parlamente gebracht wurde, haben die Feindschaften in Griechenland ein unerwartetes Ausmass angenommen. Obwohl diese Konfliktualität in die Folge von Kämpfen gegen den Abbau des “Sozialstaates“ gestellt werden kann, an die wir gewöhnt sind, tendiert sie dazu, einen beträchtlich anderen Charakter anzunehmen. Ein Übereinkommen mit dem Staat im Sinne des alten sozialen Paktes scheint immer unwahrscheinlicher zu werden, denn die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Grundlagen dafür existieren nicht mehr. So finden wir uns vor neuen Ausgangsbedingungen wieder. Allzu sehr daran gewöhnt, Kämpfe zu führen, die auf das Durchbrechen des sozialen Friedens und des ihn umgebenden Konsenses abzielen, könnten wir schnell mit einer neuen Verwaltungsform konfrontiert werden, die eher ein Kriegsklima in Aussicht hat. Daher ist es umso notwendiger, neue Perspektiven zu entwickeln, es zu wagen, einige neue Hypothesen für den sozialen Krieg zu formulieren. (weiter)
07.07.2010 - Zürich: Autos von Siemens in Brand
Jul 08, '10 @ 16:12
gefunden auf indymedia.ch:
"Eine Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich:
"Kurz
nach 01.45 Uhr mussten Stadtpolizei sowie Schutz & Rettung Zürich
wegen zwei brennenden Autos zuerst an die Ernst-Zöbeli-Strasse im Kreis
9 und rund 20 Minuten später an die Paul-Clairmont-Strasse im Kreis 3
ausrücken. Obwohl die Brände rasch gelöscht werden konnten, wurden
beide Fahrzeuge stark beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden
von mehreren 10'000 Franken. Die Brandursache wird von Brandermittlern
der Kantonspolizei Zürich abgeklärt. Aufgrund von ersten Erkenntnissen
steht in beiden Fällen Brandstiftung im Vordergrund."
Scheinbar handelte es sich um zwei Firmenautos von "Siemens"
Diese
beteiligen sich am europäischen Polizeikongress, entwickeln
Sicherheits- und Überwachungstechnologien, erbauen Staudämme und
Atomreaktoren, etc..."
06.07.2010 - Zürich: Mutmasslicher Brandstifter verhaftet
Jul 06, '10 @ 11:18
Medienmitteilung der Stapo:
"In der Nacht von Montag auf
Dienstag, 5./6. Juli 2010, mussten Polizei und Schutz & Rettung
wegen zwei Bränden im Kreis 6 ausrücken. Kurze Zeit später wurde im
Kreis 10 ein 29-jähriger Mann verhaftet. Der Schweizer wird dringend
verdächtigt, die Brände gelegt und damit Sachschäden von über 100'000
Franken verursacht zu haben.
Kurz nach 02.30 Uhr erhielt die
Einsatzzentrale eine Meldung, dass ein Fahrzeug an der
Rosengartenstrasse in Vollbrand stehe. Nur wenige Minuten später wurde
in unmittelbarer Nähe an der Rötelstrasse ein Brand in einem
Hauseingang entdeckt. Schutz & Rettung Zürich war in beiden Fällen
schnell vor Ort und konnte die Feuer rasch löschen. Trotzdem brannte
das Auto an der Rosengartenstrasse völlig aus. Zudem wurden drei
Roller, ein Lieferwagen und eine Hausfassade durch den Brand
beschädigt. Beim Brand an der Rötelstrasse wurden der
Hauseingangsbereich und die Hausfassade stark in Mitleidenschaft
gezogen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken.
Aufgrund von ersten Erkenntnissen an den Schadenplätzen musste in
beiden Fällen von Brandstiftung ausgegangen werden. Deshalb löste die
Stadtpolizei Zürich eine Fahndung aus. Wenig später kontrollierte eine
Streifenwagenpatrouille an der Limmattalstrasse einen Mann. Der
29-jährige Schweizer wird dringend verdächtigt, die Brände gelegt zu
haben. Brandermittler der Kantonspolizei Zürich klären nun ab, ob der
Festgenommene diese und allenfalls noch weitere Brandstiftungen
begangen hat."
Die Unerwünschten
Jul 01, '10 @ 13:35
Frühling 2010
Originaltitel: Gli indesiderabili/Les indésirables,
März 2000
l
Als Arbeitslose dienen sie dazu, diejenigen, die Arbeit haben, dazu anzutreiben, jegliche Demütigung hinzunehmen, um sie zu behalten. Als Isolierte dienen sie dazu, diejenigen, die sich als Bürger betrachten, glauben zu machen, dass sie ein wirkliches Gemeinschaftsleben führen (zwischen dem Papierkram der Autorität und den Warenregalen). Als Migranten dienen sie dazu, bei denjenigen Proletariern, die sich einsam mit ihrem Nichts im Büro, in der Metro oder vor dem Fernseher befinden, die Illusion aufrechtzuerhalten, Wurzeln zu haben. Als Illegale dienen sie dazu, in Erinnerung zu rufen, das es nicht das schlimmste ist, sich der Lohnarbeit zu unterwerfen – es gibt auch Zwangsarbeit und die Angst, die einem bei jeder Routinekontrolle den Bauch einschnürt. Als Abgeschobene dienen sie dazu, die Erpressung mit der Verbannung in ein Elend ohne Rückkehr bei all den ökonomischen Flüchtlingen des kapitalistischen Genozids zu verstärken. Als Gefangene dienen sie dazu, denjenigen, die von dieser elendigen Existenz nichts mehr wollen, mit dem Schreckgespenst der Bestrafung zu drohen. Als ausgelieferte Staatsfeinde dienen sie dazu, verstehen zu machen, dass es in der Internationale der Herrschaft und Ausbeutung keinen Platz für das schlechte Beispiel der Revolte gibt.
Arm, isoliert, überall fremd, eingesperrt, vogelfrei*, verbannt: die Lebensbedingungen dieser Unerwünschten werden immer mehr geteilt. Auch der Kampf kann daher geteilt werden, auf der Grundlage der Verweigerung eines Lebens, das mit jedem Tag prekärer und künstlicher wird. Bürger oder Ausländer, Unschuldige oder Schuldige, Illegale oder Regularisierte: diese Unterscheidungen der staatlichen Gesetzbücher gehören uns nicht länger an. Wieso sollte die Solidarität diese sozialen Grenzen respektieren, während die Armen unaufhörlich von der einen zur anderen geschleppt werden?
Wir
sind nicht mit dem Elend solidarisch, sondern mit der Tatkräftigkeit,
mit der die Männer und Frauen es nicht mehr über sich ergehen
lassen. (weiter)
28.06.2010 - Forch (ZH): Gentechforscher attackiert
Jun 29, '10 @ 21:40
"Inspiriert von der sabotageaktion in pully (lausanne), gegen das gentechversuchsfeld, haben wir uns entschlossen den kampf weiterzuführen. wir attackierten das zuhause von wilhelm gruissem (auswisstrasse 7, forch), mitglied der leitungsgruppe des versuchsfelds und kollaboratör mit shell und monsanto, beide involviert in gentechforschung. in der nacht vom 28.6/29.6 beschädigten wir sein auto, sein motorrad. zudem versprayten wir sein haus mit der parole "no gmo".
gegen gentechnologie, monokulturen, technokratie und kapitalismus!
der kampft geht weiter"
27.06.2010 - Winterthur: Polizist bricht sich bei Verhaftung ein Bein
Jun 28, '10 @ 14:35
Bei der Festnahme eines betrunkenen Mannes im Winterthurer Lindengutpark hat sich ein Stadtpolizist das Bein gebrochen. Er musste im Spital operiert werden.Eine Polizeipatrouille hatte am Samstag kurz vor 2.30 Uhr beobachtet, wie zwei Männer auf der Römerstrasse versuchten, an vorbeifahrenden Fahrzeugen die kleinen Flaggen abzureissen [Anm.: kleine Nationalfahenen wahrscheindlich die aufgrund der WM nun überall präsent sind]. Als die Polizisten einen der beiden Männer einer Personenkontrolle unterziehen wollten, ergriff dieser zu Fuss die Flucht. Im Lindengutpark wurde er von den Polizisten eingeholt und verhaftet. Bei der polizeilichen Befragung gab der 29-jährige Schweizer an, er habe «Räuber und Poli» spielen wollen. Ein Atemlufttest ergab bei ihm einen Blutalkoholwert von 1,7 Promille.
23.06.2010 - Pully (VD): Gentechfeld sabotiert
Jun 24, '10 @ 21:32
Gefunden auf indymedia.ch:
"In der Nacht vom Mittwoch 23. auf Donnerstag
den 24. wurde das Versuchsfeld mit genmanipulierten Getreidesorten mit
Herbiziden angegriffen mit dem Ziel, die Pflanzen zu zerstören und die
Forschung über GVO zu verhindern.
Der Widerstand gegen den gentechnischen
Wahnsinn ist Teil eines umfassenden Widerstands gegen die soziale
Kontrolle der Gesellschaft und des Lebens, die sich im Moment unter
anderem dank Nano- und Biotechnologien im Aufbau befindet.
Aus
diesen Gründen wollen wir auch unsere Solidarität ausdrücken mit
konkreten Aktionen und mit denen, welche sich diesem
technowissenschaftlichen kapitalistischen System widersetzen, im
speziellen mit Marco Camenisch, Silvia, Costa und Billy, revolutionäre
Gefangene, die im Moment in Schweizer Knästen eingesperrt sind, weil
sie verstanden, dass Worte nicht reichen und dass es nötig ist zu
handeln, um eine radikale Veränderung zu kreieren, auch wenn das
bedeutet, das Risiko einzugehen, seine Freiheit zu verlieren."
An wen richten wir uns?
Jun 18, '10 @ 17:28
Es ist offensichtlich, dass wir uns nicht in der Situation befinden würden, in der wir uns befinden, wenn sich nicht überall um uns (sowie in unserem Innern) eine gewisse Abgestumpftheit breitgemacht hätte. Wenn jeder Vorfall, der die Arroganz der Macht ans Tageslicht befördert, noch immer eine Wut provozieren würde, die fähig ist, die Strassen und Plätze zu füllen, dann würden wir heute nicht täglich Razzien und Patrouillen, Überwachungskameras und kleinen Lagern, Baustellen von militärischen Stützpunkten und Atomkraftwerken begegnen. Doch so ist es. Jede Überlegung darüber, wie es dazu kommen konnte, kann insofern interessant sein, wie sie ein Beitrag zu einer möglichen Umkehrung der Tendenz darstellt. Das heisst, insofern sie hilfreich ist, um aus dieser Pattsituation auszubrechen.
Denn es ist notwendig zu reagieren, da besteht kein Zweifel. Doch das Erwachen scheint nicht einfach zu sein. Wen wollen wir miteinbeziehen, wenn wir uns entschlossen haben, dieser Welt den Kampf anzusagen? Richten wir uns an all diejenigen, die unterworfen werden, oder haben wir bestimmte, zu bevorzugende Kategorien im Sinn? Wessen Ohren sind es also, die wir öffnen wollen? Wessen Reaktionen sind es, die wir hervorrufen wollen? Und vor allem, wie gedenken wir, dies zu erreichen? Welche Knöpfe wollen wir drücken?
Die klassische Gegeninformationsarbeit tritt auf der Stelle. Mittlerweile ist allen klar, dass das Problem nicht so sehr ist, die Leute zu informieren und Fakten zu überliefern. Es scheint nicht die Unwissenheit zu sein, die eine mögliche Revolte hemmt. Viele sind sich dessen bewusst, was so passiert, doch dieses Wissen bewirkt keine Reaktionen. Es bleibt eine notwendige und fundamentale Arbeit, die Entfremdung zu denunzieren, die von einer durch die technologische Entwicklung allgegenwärtig gewordenen Propaganda herbeigeführt wird und die Verfälschung unserer Emotionen zu denunzieren, die uns in Zuschauer verwandelt, die all das betrachten, was einst noch endlose Proteste hervorgebracht hätte. Doch es ist offensichtlich, dass das nicht ausreicht. Und wir meinen hier nicht einen Mangel an Handlungen, von denen es schön wäre, wenn sie die Worte stets begleiten, sondern eben die Begrenztheit solcher Formen der Kritik an sich. (weiter)
Zürich: Polizei schoss auf Fluchtwagen
Jun 18, '10 @ 17:22
Kurz nach Mittag ist in der
General-Wille-Strasse ein Auto in eine
Hausmauer geprallt. [...] In dem Wagen sassen
Einbrecherinnen, die von der Polizei verfolgt wurden. [...] Kurz vor dem Unfall brachen zwei Frauen in der Nähe des Restaurants «Seerose» in Wollishofen in ein neues Wohnhaus ein. [...] Sie hätten ein grosses Chaos hinterlassen und Schmuck gestohlen. [...] Das Auto der flüchtenden Einbrecherinnen fiel der Polizeipatrouille
auf, die zu dem Einbruch gerufen worden war. In diesem Zusammenhang kam
es auch zu einem Schusswaffen-Einsatz der Polizei, wie es in der
Meldung der Stadtpolizei heisst. [...] Bei der Verzweigung Alfred-Escher-Strasse/General-Wille-Strasse prallte
der Wagen der Einbrecherinnen erst mit einem schwarzen Fahrzeug
zusammen und danach in eine Gebäudemauer. [...] Vier Personen wurden ins Spital gebracht.
Sissach BL: Häftling legt Brand in seiner Zelle
Jun 18, '10 @ 00:32
16.06.2010 - Zwei Knastspaziergänge
Jun 17, '10 @ 17:10
gefunden auf indymedia.ch:
F. sitzt für 40 Tage wegen illegalen
Aufenthaltes und geringfügigen Diebstahls. [...] Gestern Abend besuchten zwischen 30 und 40
FreundInnen und SympathisantInnen F. vor dem Bezirksgefängnis
Bremgarten. [...]
Fordern tun wir nichts, wir wüssten nicht, von wem. [...]
Am 16.06.2010 um 18 Uhr demonstrierten ca. 50 Leute auf
der Kasernenwiese gegen die Verhaftung von Marcelo, einem Sans-Papiers.
Die Demo wurde von einigen Six-Packs Bullen angegriffen,
die für WM-Einsätze bereitgestellt waren. Mindestens 2 Leute wurden eingepackt.
Ob und wann Marcelo ausgeschafft wird ist nicht klar.

