TEXTE ÜBER DIE KÄMPFE GEGEN DIE AUSSCHAFFUNGSMASCHINERIE UND DARÜBER HINAUS…

 In Arbeit

 

Wir hoffen mit diesen Texten gewisse Diskussionen etwas voranzutreiben, die in unseren Augen dringend von Nöten sind, wenn wir beabsichtigen revolutionäre und anarchistische Ideen in die bestehenden Kämpfe zu tragen. Gerade hier in der Schweiz, wo es gegenwärtig nur wenig Agitation gibt, die über legalistische Forderungen hinausgeht, wenn es um das Thema der Migration geht; wo es schon beinahe zur Selbstverständlichkeit geworden ist, dass man bei diesem Thema all seine Ideen und Prinzipien fallen lässt, um in den Chor einzustimmen, der vor dem Staat sein flehendes Ständchen hält.
Obwohl wir doch wissen, das wir vom Staat nichts zu erwarten haben, weder von seinen Politikern noch von seinen Sozialarbeitern.
Obwohl wir doch wissen, das die Existenz einer rechtsetzenden Instanz das grundlegendste Problem ist und nicht der Mangel an Rechten.
Dies zu erkennen schliesst nicht im Geringsten aus, solidarisch mit den rebellierenden Migranten zu kämpfen, im Gegenteil, es bietet uns die Möglichkeit, jene Aspekte des Kampfes zu betonen, in denen wir auch unser Verlangen wiedererkennen – ohne ständig Kompromisse einzugehen.
Jenes Verlangen nach Freiheit, das schon unzählige Migranten dazu gebracht hat, die physischen Mauern der Internierungszentren und die psychologischen Schranken der Gesetze zu durchbrechen; das sie zu eigenen Mitteln greifen liess, in Selbstorganisation und jenseits von staatlichen Strukturen.
Dies ist wo wir uns finden. Dies ist wo eine ehrliche Solidarität entstehen kann, basierend auf dem Willen, zumindest innerhalb einer Situation, gemeinsam für dasselbe zu kämpfen.

(Text aus Einleitung zur Brochüre "Gegen die Ausschaffungsmaschinerie" entnommen)

 

Neben den Texten auf Deutsch, folgen weiter unten auch Französische und Italienische.

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